Verein & Mitglieder
Vorstand.
Vereinshistorie.
Stadion Hoheluft.
Victoria Klause.
Geschäftsstelle.
Satzung & Ordnungen.
Auszüge aus der Victoria-Post.
Mitgliedsbeiträge.
Anschrift.
Neumitglieder.
Sponsorenpool.
Das Portrait; Diesmal im Blickpunkt: Claudia Peters
Bewegung heißt das Zauberwort, das auf Claudia Peters stets einen besonderen Reiz ausgeübt hat und das sie auch heute noch antreibt. Erblich ‚vorbelastet’ durch ihre Eltern Helga und Johann-Peter Kröpelin, die beide über viele Jahre unserer Leichtathletikabteilung Glanz verliehen haben, war es somit kein Wunder, dass sie 1970 als gerade einmal Fünfjährige die ersten Schritte auf der Aschenbahn unternahm, die von Mutter Helga dann in den folgenden Jahren behutsam begleitet wurden.
Der Hamburger Verbands-Jugendtrainer Horst Martens schließlich war es, der die besondere Begabung des Multitalents für die Mittelstrecken erkannte, eine Begabung, die Claudia offensichtlich von ihrer Mutter geerbt hat und die fortan besonders gefördert wurde. Daran änderte auch ein kurzes Intermezzo in Form eines Besuchs in unserer Tennisabteilung nichts, das hier nur als Randnotiz dienen mag. Die Mittelstrecken zwischen 400 m und 3.000 m blieben ihre Passion.
Wenn Claudia Peters sich 1982 nach ersten schönen Erfolgen für Victoria als Mitglied der LG Nord-West plötzlich anders orientierte, dann lag das vor allem daran, dass zu jener Zeit nicht genügend Gleichaltrige für eine Erfolg versprechende Vereinsstaffel zur Verfügung standen. Was lag also näher, als dem Ruf von Verbandstrainer Horst Martens zur LG Urania-Wandsbek zu folgen, wo sie sich weiter entwickeln konnte und etliche Triumphe in einer starken 3x800 m-Staffel feierte.
Dass sie nach sechs Jahren dann zu Victoria zurückkehrte, darf bis heute als Glücksfall für Blau-Gelb angesehen werden. Nicht nur, dass sie ihre Sammlung an Hamburger Meisterschaften auf insgesamt zehn Jugend- und acht Titel im Erwachsenenbereich ausweiten konnte, auch eine norddeutsche Meisterschaft im Jugendbereich über 800 m steht zu Buche. In dieser, ihrer Paradedisziplin, kann sie auf die persönliche Bestzeit von mehr als respektablen 2:09,75 Min. verweisen, die sie als Achtplatzierte bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften aufstellte. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass sie als Mitglied der Polizei auch dort u. a. als deutsche Crossmeisterin für Furore sorgte.
Etliche schwere Verletzungen wie Bänderrisse, der Riss der Achillessehne oder mehrere Knieoperationen zwangen Claudia Peters dann leider viel zu früh, mit nur 24 Jahren den Leistungssport an den Nagel zu hängen. In den Jahren darauf stand so die Familienplanung ganz oben auf ihrer Agenda. Nach Heirat, der Geburt der Zwillinge Alena und Leonie 1991 sowie von Nesthäkchen Tabea im Jahr 1994 war es erneut ihre allzu früh verstorbene Mutter Helga, die die Tochter animieren konnte, als Übungsleiterin auf den Sportplatz zurückzukehren, um in den Trainingsbetrieb einzusteigen. Eine Aufgabe, der sie sich bis heute mit großem Engagement und Erfolg widmet.
Mittlerweile hat sie nicht nur die C-Lizenz erworben, sondern auch ihre Zwillingstöchter, die beide ihr Talent speziell für die Mittelstrecken geerbt haben (wie vielfach in der VICTORIA-POST berichtet), für eine Mitarbeit gewonnen. Beide, ebenfalls bereits Inhaber der C-Lizenz, kümmern sich heute um die Jüngsten bei Victoria. Zwar - und das ist eine weitere Parallele zur Laufbahn ihrer Mutter - gehen Alena und Leonie derzeit als Aktive für die Halstenbeker Turnerschaft an den Start, weil Blau-Gelb auch jetzt keine starke Staffel in ihrer Altersklasse stellen kann, doch zeigt ihr Engagement für unseren Verein, dass sie sich nach wie vor bei uns wohl fühlen. Eine Rückkehr als Aktive sollte daher also nicht ausgeschlossen sein.
Spricht man mit Claudia Peters über unsere neue Trainingsanlage am Lokstedter Steindamm 52, so kann sie die sonst überwiegend zu erkennende Euphorie nicht ganz teilen und sieht für Victorias Leichtathleten schlechter gewordene Bedingungen. Da ist es umso vorteilhafter, dass sie über gute Kontakte zum HSV verfügt und so die eine oder andere Trainingszeit in der Jahnkampfbahn mit nutzen kann. Wie ernst sie ihr Engagement als Trainerin nimmt, zeigt zudem ihre Absicht, demnächst die B-Lizenz zu erwerben.
Es ist fast müßig zu erwähnen, dass unter ihrer Leitung mit Tabea auch die jüngste Tochter herausragende Leistungen auf der Aschenbahn vollbringt. Darüber hinaus hat Claudia Peters, früh verwitwet, ihren neuen Lebenspartner Reiner Makus, der ansonsten über keine allzu großen sportlichen Ambitionen verfügt, überreden können, als Kampfrichter bei den Leichtathletik-Veranstaltungen zu fungieren.
Neben der Leichtathletik steht der Wintersport - und hier das Skifahren - auf ihrer (Bewegungs-)Skala ganz oben. Dazu hat sie gerade in jüngster Zeit eine weitere Leidenschaft entdeckt: Das Wandern, das ihr Vater Johann-Peter erst kürzlich auf einer ausgiebigen Tour auf Mallorca näher gebracht hat.
H.Helmke
Höhepunkte in der Vereinsgeschichte
Victorias Leichtathleten sorgen für glänzende Erfolge
Wenn heute immer wieder die Oldies oder die ganz junge Leichtathletik-Garde Victorias mit herausragenden Leistungen und Platzierungen glänzen, dann führen sie - und das ist wahrlich nicht geringschätzig gemeint - eigentlich nur eine Tradition fort, die schon lange zurückreicht.
Rund 80 Jahre nämlich ist es her, dass die bis dahin bereits durchaus beachtliche blau-gelbe Leichtathletik mit besonderen Erfolgen aufwarten konnte. Dabei ragt vor allem das Jahr 1932 heraus, in dem zunächst im Mai die damals so ungemein populäre Alsterstaffel auf dem Programm stand, die Victoria in den fünf Jahren zuvor stets für sich entschieden hatte. 1930 hatte zudem der Hamburger Senat einen Wanderpreis gestiftet, der von da an nach dreimaligem Gewinn der Staffel endgültig in den Besitz des siegreichen Vereins übergehen sollte. Genug Anreiz also für unsere Leichtathleten, sich einmal mehr kräftig ins Zeug zu legen.
Glaubt man dem Chronisten von damals, so verlief die Staffel in jenem Jahr wohl äußerst spannend mit häufig wechselnder Führung zwischen dem HSV, dem SV Polizei und Victoria und einem für die meisten Zuschauer an der Strecke zunächst ungewissen Ausgang. Ohne die heute für uns alle selbstverständlichen Kommunikationsmittel nämlich hatte ein Gerücht die Runde gemacht, dass ‚endlich einmal nicht Victoria, sondern der HSV’ gesiegt habe. Als sich diese Meldung schließlich als Irrtum herausstellte und der erneute und damit sechste Erfolg Victorias hintereinander Gewissheit geworden war, kannte die Freude bei ganz Blau-Gelb natürlich keine Grenzen.
Welchen Stellenwert die Staffel seinerzeit hatte, mag die Tatsache unterstreichen, dass die Siegerehrung auf dem HSV-Sportplatz an der Rothenbaumchaussee kein Geringerer als der damalige Hamburger Bürgermeister Dr. Carl Petersen vornahm.
Wenn aus einer so starken Leichtathletik-Abteilung dennoch einige Namen besonders herausgehoben werden sollen, dann deshalb, weil diese seinerzeit weit über Hamburgs Grenzen hinaus von sich reden gemacht haben. In jenem Jahr, in dem die Olympischen Spiele erstmals in Los Angeles anstanden, war es vor allem wieder einmal Erich Köchermann, der glänzen konnte und mit 7,32 m zum vierten Male Deutscher Meister im Weitsprung wurde. Doch auch der zweite Platz unserer 4x1.500 m-Staffel in der Besetzung Carl Urbigkeit, Hans Herich, Fritz Wietstock und Erich Patzwahl hinter dem hohen Favoriten SC Charlottenburg war aller Ehren wert. Mehr als eindrucksvoll abgerundet wurde die blau-gelbe Bilanz dann noch zusätzlich durch den dritten Rang von Erich Patzwahl über 1.500 m in der persönlichen Bestleistung von 4:04,0 Minuten.
Sechs Hamburger Meisterschaften im Weitsprung, im Stabhochsprung, über 800, 1.500 und 10.000 m sowie ‚lächerlich überlegen’ in der 1.500 m-Staffel und vier norddeutsche Titel durch Carl Dahlmann über 400 m, Erich Patzwahl über 800 m, Erich Köchermann im Weitsprung sowie durch Herta Bornholdt über 800 m der Damen legen beredtes Zeugnis von einem Jahr ab, das außerdem mehrere Waldlauftitel auf Hamburger und norddeutscher Ebene bescherte und damit wahrlich einen besonderen Platz in der blau-gelben Leichtathletik-Geschichte verdient hat.
Bei diesen herausragenden Leistungen war es denn auch kein Wunder, dass Victoria in der offiziellen Rangliste des DSB in jenem Jahr unter rund 200 Leichtathletik betreibenden Vereinen in Deutschland den 9. Rang einnahm.
H. Helmke
15. Blau-Gelbes Forum
Selbst der bis dahin grün angestrichene Winter konnte es nicht verhindern, dass pünktlich zur Eröffnung des diesjährigen Blau-Gelben Forums am 16. Mai der bereits zur Tradition gewordene herrliche Sonnenschein einmal mehr die Veranstaltung begleitete. Kein Wunder also, dass die rund 90 Teilnehmer in guter Stimmung erwartungsvoll in der Victoria-Klause eintrafen, galt es doch erneut, langjährige und verdienstvolle Mitglieder unseres Vereins in entsprechendem Rahmen zu ehren.
Wenn am Rande auch zu konstatieren war, dass leider nicht zum ersten Male etliche eingeladene Mitglieder ohne Absage dem Forum ferngeblieben sind, so bleibt doch festzuhalten, dass dieses Mal wenigstens fast alle der zu ehrenden Teilnehmer erschienen waren.
Zu Beginn des offiziellen Teils kam unser 1. Vorsitzender Helmuth Korte der traurigen Pflicht nach, die Anwesenden vom Tod unseres Ehrenvorsitzenden Horst Reinecke zu informieren. Im Anschluss an ein stilles Gedenken an unseren verdienstvollen Ex-Vorsitzenden gab Helmuth Korte dann einen Überblick über das aktuelle Geschehen im Verein und hob dabei die vorzügliche Jugendarbeit, die in vielen Abteilungen geleistet wird, besonders hervor. Zudem betonte er, dass die jetzt zur Verfügung stehenden großartigen Sportstätten unbedingt in vollem Umfang genutzt werden sollten, um nicht Nachbarvereine auf den Plan zu rufen, die nur darauf warten, ungenutzte Zeiten für sich in Beschlag zu nehmen. Mitgliederzuwachs sei das Gebot der Stunde, hier jedoch sei man schon auf einem viel versprechenden Weg. Als Beispiel nannte er die Installation einer Frauen-Fußballmannschaft sowie eines neuen Mädchenteams.
Im weiteren Verlauf des Vormittags nahm Helmuth Korte dann die Ehrungen vor. Die Silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Angela Brauer, Nina Clausen, Elke Heine, Elke Küstner, Christel Lindemann, Susanne Trommer, Philipp Anhalt, Rolf-Dieter Frische, Reinhard Fuhl, Rolf Schattauer und Reiner Schendel.
Für 50 Jahre Treue zu Victoria wurden Ingelore Grünert, Ilse Heerdegen, Karin Nedlitz, Rainer Heincke, Horst Nebe und Horst Plöger mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Diese Zeremonie erfuhr einen besonderen Höhepunkt, als nämlich Rainer Heincke das Wort ergriff, dabei kurz auf seinen Werdegang bei Victoria einging und hervorhob, wie wohl er sich stets im blau-gelben Kreis gefühlt hat. Als Dank dafür überraschte er die Anwesenden mit einem großzügigen Angebot an die Fußball-Jugendabteilung, für das sich der Vorstand an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bedankt.
Nach 60 Jahren Mitgliedschaft wurden Marianne Otto, Manfred Böhm, Peter Heerdegen, Waldemar Hill, Jens Hoffmann, Bernd Otto, Horst-Peter Otto, Jürgen Schieler, Dieter Stelling und Johannes Wolbers anschließend zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Die Silberne Verdienstnadel verlieh Helmuth Korte in diesem Jahr an die über viele Jahre bei norddeutschen und deutschen Meisterschaften der Seniorinnen erfolgreichen Leichtathletik-Damen Angela Brauer, Ursula Eichler, Elke Heine und Mareen Paiste, an die deutsche Meistermannschaft der Tennisdamen 60, Margot Ebert, Hannelore Helmke, Gudrun Ruttkowski, Brigitte Schoene, Christel Seibold und Uschi Timm, an unsere Leichtathletik-Trainerin Claudia Peters sowie an Liga-Manager Ronald Lotz und an Liga-Trainer Bert Ehm.
Für sein über Jahrzehnte wirkendes Engagement als Rechnungsprüfer erhielt Peter Köhn die Goldene Verdienstnadel, die in unserem Verein nur höchst selten vergeben wird.
Zum Ende seiner knapp eineinhalbstündigen Präsentation ehrte unser 1. Vorsitzender den Fußball-Jugendspieler Nassim Saleh mit dem alljährlich vergebenen Krüger-Preis, von dem ein Teil auch der gesamten Fußball-Jugendabteilung zugute kommt. Eine besondere Freude für den Vorstand war es, dass es sich Stifter Heinzjörn Krüger und seine Frau nicht hatten nehmen lassen, aus ihrem jetzigen Wohnort in Bayern anzureisen und der Veranstaltung in diesem Jahr persönlich beizuwohnen.
Nachdem der offizielle Teil des Vormittags mit nochmaligem Beifall für Helmuth Korte und einem Hoch auf Victoria ausgeklungen war, lockte ein vorzüglich angerichtetes Büffet unseres Clubwirts Jens Rüchel, das die Teilnehmer bei noch länger andauernden Gesprächen genossen.
H. Helmke
Fußballjugend
Erlebnisse während des Probetrainings bei der kroatischen Nationalmannschaft U18
Am 03.01.2010 fing meine Reise zum Probetraining der kroatischen Nationalmannschaft der U18 an. Mein Flug ging um 16:30 Uhr vom Hamburger Flughafen. Also fuhren meine Eltern und ich zwei Stunden vorher los, um keine Schwierigkeiten zu bekommen. Als es dann soweit war, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und stieg in das Flugzeug nach München. Dort musste ich dann in den Flieger nach Zagreb umsteigen.
Als ich dann schließlich in Zagreb ankam, war mein Gepäck nicht da. Also meldete ich mich bei den zuständigen Personen, beschrieb meinen Koffer und gab ihnen die Adresse des Hotels. Anschließend holte mich mein Cousin vom Flughafen ab und brachte uns zu sich nach Hause. Dort legte ich mich direkt hin und schlief ein. Am nächsten Tag fuhr mich mein Cousin zweieinhalb Stunden nach Umag, wo sich mein Sterne-Hotel namens Sol Garden Istra befand.
Dort stellte ich mich direkt dem Trainer und der Mannschaft vor und ging anschließend mit meinen beiden Zimmerkameraden aufs Zimmer. Danach bekam ich zwei Trainingsanzüge vom Trainer überreicht. Einen fürs Training und den anderen während des Aufenthalts im Hotel. Nach nicht zu langer Zeit ging die komplette Mannschaft nach einer Zeitangabe vom Trainer runter, um gemeinsam essen zu gehen. Erst als alle aufgegessen hatten, verließen wir zusammen den Tisch. Wer länger zum Essen brauchte, wurde vom Trainer kritisiert. Anschließend bekamen wir eine neue Zeitangabe vom Trainer, zu der wir fürs Training bereit seien sollten. Schon da hieß es für mich, es gibt kaum eine Pause.
Nachdem wir uns dann zum Training getroffen hatten, gingen wir zu Fuß zum Platz. Wenn es regnete, fuhr uns der Bus zur Halle, die sich gegenüber dem Kunstrasenplatz befindet. Am Montag war es auch so. Wir wärmten uns in der Halle auf und absolvierten ein schweres Krafttraining. Zu Zweit sollte man sich eine Matte nehmen und die jeweiligen Übungen immer 20 Sekunden lang ausführen. Alle machten richtig mit, denn alle wollten eine Einladung zur Nationalmannschaft haben. Anschließend gingen wir zu Fuß zum Kunstrasen. Dort stellte der Trainer zwei Mannschaften auf, die gegeneinander spielen sollten. Ich war als erstes mit einem anderen Spieler auf der Bank und wir schauten dem Spiel zu. Doch schon nach 20 Minuten wechselte mich der Trainer als Innenverteidiger ein. Ich gab alles und spielte das Spiel mit voller Energie durch. Ich hatte es mit sehr guten Stürmern zu tun, habe aber alles gut unter Kontrolle gehabt.
Nach dem Spiel fuhr uns der Bus ins Hotel zurück. Der Trainer gab uns während der Busfahrt eine neue Zeitangabe zum Essen. Anschließend hieß es schnell aufs Zimmer, duschen und runter zum Essen. Am Dienstag um 7:00 Uhr weckte uns der Trainer, indem er an die Tür klopfte. Dann mussten wir sofort aufstehen und runter zum Essen. Ich war noch fertig vom frühen Aufstehen und hatte Muskelkater am ganzen Oberkörper vom Krafttraining am Abend zuvor. Ansonsten verlief der Tag genau so wie der Montag. Training, duschen, Mittagessen, Training, duschen, Abendessen. Ich wusste schon am ersten Tag, dass wird keine leichte Sache.
Am Mittwoch dann fing unser erstes Training erst um 14:00 Uhr an. Wir sollten uns auf Übungen einstellen, um sie am Donnerstag anderen Jugendnationaltrainern (wie z. B. aus Deutschland und Polen) vorzustellen. Anschließend hatten wir den Tag frei. Um etwa 17:00 Uhr kam dann mein Koffer an und ich holte ihn von der Rezeption ab. Zuvor hatte mir mein Zimmerkamerad ein paar Schuhe geliehen.
Am Donnerstagmorgen weckte uns der Trainer erneut. Dann hieß es wieder zum Frühstück und anschließend eine halbe Stunde Pause, um uns für das Training vorzubereiten. Danach fuhr uns der Bus zum Platz. Dort stellten wir den Jugendnationaltrainern die Übungen vor. Anschließend wieder ins Hotel, duschen und zum Mittagessen. Am Abend fingen wir wieder mit dem Aufwärmen und dem Krafttraining in der Halle an. Erneut war es schwer, doch ich biss meine Zähne zusammen und schaffte es. Anschließend machten wir ein Spiel auf dem Kunstrasen.
Am Samstag sollte eigentlich ein Spiel gegen die Jüngeren stattfinden, das wegen zu starken Regens leider ausgefallen ist. Also organisierte der Trainer ein Hallenturnier zwischen unserer Mannschaft. Doch das konnte ich bedauerlicherweise wegen einer Verletzung am Oberschenkel nicht mitmachen. Anschließend fuhren wir zum Hotel, packten unsere Sachen, aßen noch alle zusammen und verabschiedeten uns. Ein paar Spieler hatten noch den gleichen Weg wie ich und nahmen den Bus nach Zagreb. Dort trennten sich unsere Wege. Mein Cousin holte mich ab und fuhr uns zu sich.
Am nächsten Tag kam ich mit etwas Verspätung, aber sicher zu Hause an. Diese Woche hat mich gelehrt, hart weiter zu trainieren und Gas zu geben. Ich hoffe jetzt nur noch, dass bald eine positive Nachricht von der kroatischen Nationalmannschaft eintrifft.
Mario Beslic
Handball
Handballer konnten Abstieg nicht verhindern - Zurück in Liga IV
Eine wahrlich harte Saison liegt nun hinter uns und der für viele Kenner der Szene von vornherein feststehende Abstieg ist leider Wirklichkeit geworden. Die 3. Liga erwies sich tatsächlich als eine Nummer zu groß für unsere zum Teil neu zusammengestellte Truppe.
Spaß gemacht hat's trotzdem und die Anerkennung der Gegner, dass wir trotz fehlender Erfolgserlebnisse die Serie durchgezogen haben, ist zumindest ein kleiner Trost.
Aber der Reihe nach… Nachdem der sportliche Aufstieg im letzten Saisonspiel der vergangenen Saison in quasi letzter Sekunde hauchdünn verpasst wurde, hatte sich der Verband in der Sommerpause entschieden, uns doch noch für die dritte Liga zuzulassen.
Trotz der zum Teil schon feststehenden Abgänge einiger Leistungsträger sprach sich die Mehrheit des Teams dafür aus, die unverhoffte Chance des Wiederaufstiegs wahrzunehmen und es eine Klasse höher zu versuchen. Gerade unsere Youngster zeigten bereits in der Vorbereitung, dass dieser Entschluss durchaus seine Berechtigung hatte.
Allerdings stand die Saison von Beginn an unter einem ungünstigen Stern. Bereits vor dem ersten Punktspiel hatten wir sehr unter Verletzungspech zu leiden und insbesondere unser Rückraum ging arg dezimiert in die Wettkampfserie. Dieses Handicap zog sich dann wie ein dunkelroter Faden durch die gesamte Saison. Mehrfach verletzt wartet Neuzugang Nils immer noch auf sein Punktspieldebüt und nur selten standen unsere ‚Langen’ Christian und Hogi zur Verfügung. Ähnlich sah es auf der Torwartposition aus, unser Coach Burkhard wurde ein ums andere Mal vom Spielertrainer zum ‚Spielertorwart’ umfunktioniert und auch Außenspieler Arne mutierte mehrfach zur Katze zwischen den Pfosten. Beide hielten zwar, was zu halten war, allerdings fehlten uns ihre Tore und Anspiele auf der anderen Spielfeldseite…
So ging Partie um Partie verloren und wenn's auch häufig knapp war, am Ende gingen stets unsere Gegner als Sieger vom Platz. Gerade in den Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten im Abstiegskampf liefen wir in schöner Regelmäßigkeit mit einer eher Rumpftruppe auf. Zumindest in ein paar Begegnungen wären Punkte drin gewesen, wobei ‚hätte, wenn und aber’ bekanntlich wenig weiterhelfen.
Erfreulich entwickelten sich unsere ‚Junioren’ Max und Seb und auch der ‚neue Max’ kam schnell auf Touren und avancierte zu einer verlässlichen Größe im Team. Eine überragende Saison spielte unser Goalgetter Andre, der nicht nur (als einziger) alle Spiele bestritt, sondern auch die mit Abstand meisten Tore warf. Torwurfqualitäten bewiesen auch die übrigen Stammkräfte wie Hubertus, Wolle, Thorben, Guido, Tom, Andi, Olaf, Gert und Martin. Leider reichte es nie zum Sieg und immer schenkten uns die Gegner ein paar Tore mehr ein, selbst wenn ‚Torwart-Präsi’ Lars in Topform agierte und die Bälle magisch anzog.
Ein herzliches Dankeschön an Rainer und Jens, die bei Spielen aushalfen als die Spielerdecke ganz dünn ausfiel und ohne ihre Unterstützung ein Debakel gedroht hätte.
Nun blicken wir mit viel Zuversicht auf die neue Serie. Unser Kader bleibt voraussichtlich weitestgehend konstant und die Sommerpause wird wie gewohnt - passend zu Victoria - mit Kicken überbrückt. Ab Juli werden wir auch wieder den Ball in die Hand nehmen, ein paar Vorbereitungsspiele bestreiten, um dann in der neuen Spielzeit wieder anzugreifen. Wer uns zukünftig unterstützen möchte, ist zu unseren Trainingszeiten herzlich willkommen. Schaut einfach rein oder meldet Euch bei uns. Die Kontaktdaten stehen auf der Homepage bereit.
Warum sollten wir nicht bald wieder ans Tor von Liga III klopfen?
Weiter möchten wir die Gelegenheit nutzen und darauf hinweisen, dass wir derzeit den Aufbau einer Handball-Mini-Mannschaft planen. Interessierte Familien finden bald auf der Homepage aktuelle Informationen oder können den Spartenleiter Handball direkt kontaktieren.
Eure Handballabteilung
Leichtathletik
Blau-gelbe Herzen schlugen hoch und laut!
Grandseigneur Gerd Reichardt, Jahrgang 1917 und damit ältester Leichtathlet in blau-gelb, bat mich, meine Eindrücke vom ‚Treffen der Ehemaligen’ am 28. März zu schildern. Gerd wurde also noch im auslaufenden Kaiserreich unter Wilhelm II. geboren, als Deutschland noch über Kolonien verfügte. Gerds Wiege stand im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, dem heutigen Namibia.
Als ehemaliger Victorianer erinnere ich mich gern an die Zeit zwischen 1949-56, betreuungs-, stimmungs- und auch leistungsmäßig. Als Schüler spielte ich zunächst Fußball. E.W. Schröder schenkte mir die ersten gebrauchten ‚Buffer’. Es war dann der jüngere Bruder von Gerd, Werner genannt ‚Leutnant’ Reichardt, der mich 1951 zur Leichtathletik lockte. Bis heute mit 75 Jahren bin ich dieser Sport-Sparte treu geblieben. Die äußerst angenehme Art der Betreuung während meiner blau-gelben Zeit bleibt stets in Erinnerung und strahlt hinüber in die verflossenen Jahrzehnte.
Es war auch Gerd Reichardt, der mich animierte, in der Vergangenheit die ‚Treffen der Ehemaligen’ zu organisieren. So traf man sich - jeweils unter der Tribüne - in den Jahren 1982 - 1999 - 2002 und auch 2005. Von mir wurden zu diesen ‚Oldie-Treffen’ jeweils 60 Männer und 40 Frauen eingeladen. Der effektive Zuspruch lag stets über 50 Prozent. Nachdem ich Dieter Stelling auf dem Treffen des Jahres 2005 als damaligen Abteilungsleiter coram publico gebeten hatte, die nächsten Treffen gemäß der von mir gefertigten Liste zu organisieren, war ich hoch erfreut, dass nach 5-jähriger Durststrecke das neue Gespann Angela Brauer/Peter Kröpelin zu neuem ‚Leben der Alten’ aufgerufen hatte.
Dieses Treffen der blau-gelben Herzen vieler Generationen berührte manch einen. Es ließ die Gespräche über alte Zeiten wieder in den Focus rücken. Ich hatte dieses Mal als Eingeladener den Eindruck, dass diverse Emotionen freigelegt wurden, die bei früheren Treffen von mir nicht bemerkt worden waren. So die Tatsache, dass Angela in ihrer Eröffnungsrede mit Tränen in den Augen nicht den Namen von Peters Helga in Erinnerung an ihre Verdienste als Aktive und Trainerin aussprechen konnte. Oder Werner Schulz (Jahrgang 1935) und Renate Meyer-Hänel (37 - Diez). Beide hatten einzelne Fotos mitgebracht aus den 50er Jahren. Heidi Wendt-Kattge (36) stellte gleich zwei Foto-Alben zur Schau - und natürlich hieß es in der Runde dann...’weißt Du noch, damals?’ Ein Negativum, das jedoch auch künftig nicht umgangen werden kann, war der hohe Geräusch-Pegel im Austausch der Gedanken.
Aber.....die blau-gelben Herzen schlugen eben hoch und laut. Ich danke auf diesem Wege Angela und Peter für die Arbeit und die Arrangements und habe mich gefreut, im Kreise von alten Bekannten gewesen zu sein, auch wenn bei dem einen oder anderen der frühere Haarschopf verloren ging, der Bauchumfang zugenommen hatte. Der Charakter, das Wesen der Personen scheint über die Jahrzehnte unverändert geblieben zu sein. Ich würde mich freuen, wenn derartige Treffen künftig in kürzeren Zeitabständen (2-jährig) erfolgten, denn wir alle werden älter und viele von uns deckt schon der grüne Rasen.
Heinz Reimer
Hockey
Olympiasieger, Weltmeister und Nationalspieler zu Gast bei den Hockey-Spielern des SC Victoria
Das war ein schönes Eröffnungsspiel!
Am 29. Mai, dem ursprünglich vorgesehenen Einweihungstermin, hat die Hockey-Abteilung des SC Victoria bei allerbestem Wetter ihren neuen Kunstrasenplatz mit einem ganz besonderen Event eröffnet. Eine Mannschaft langjähriger und außerordentlich erfahrener Spieler des SC Victoria trat gegen die Mannschaft an, die vor 2006 bei der Ü45 Weltmeisterschaft den Siegerpokal in Empfang nehmen konnte: Gegen die Ü45-Weltmeister.
Und so spielten sie auch, technisch brillant, außerordentlich stocksicher und ballgewandt, gutes Auge für den richtigen Pass, den Mitspieler und den Raum und vor allem: Sicher im Abschluss. Es war richtig schön anzusehen, was die Mannen um Hockey-Legende Calle Fischer (Olympiasieger 1992 und 4-facher Olympiateilnehmer) noch können. Sie haben nichts verlernt. Auch wenn es alles etwas langsamer geht als früher. Aber gegen die im Schnitt wohl ca. fünf Jahre jüngere Auswahl des SC Victoria, unterstützt von Spielern des ETV, hat es dennoch gereicht. Vor gut 100 Zuschauern hat die Weltmeistermannschaft 3:1 gewonnen, nach relativ ausgeglichenem und sehr abwechselungsreichem Spiel.
Unter den Zuschauern waren auch viele ehemalige Spielerinnen und Spieler, die die Gelegenheit wahrnahmen, ehemalige Mannschafts-kameraden zu treffen. Und so mancher bedauerte, keine Spielkleidung dabei gehabt zu haben. Das Spiel, der Platz und das Wetter machten einfach Lust, wieder mitzumachen. Nicht mitmachen konnte leider auch der Stammtorwart der Ü45-WM-Mannschaft, unser Lars Neuwerk. Gerissene Bänder im Sprunggelenk standen einem Einsatz bei der Nationalmannschaft und auch bei der SCV-Auswahl im Wege. Schade!
Die anschließende dritte Halbzeit dauerte dann weit länger als das Spiel. Bei bestem Sommerwetter wurde auf der Terrasse am neuen Kunstrasen des SC Victoria lange gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht, gegessen und getrunken. Auch hier erwiesen sich die Gäste als sehr konditionsstark.
Ihnen mussten wir natürlich noch die Gelegenheit für ein zweites Spiel bieten, wer reist schon gern aus dem gesamten Deutschland für lediglich ein Spiel an? Das spielten sie am Sonntagvormittag dann gegen die ‚Müllmänner’ des UHC und verloren. Da machte sich dann doch die lange Nacht im Schanzenviertel bemerkbar und die zu kurze Regenerationszeit.
Es war ein schöner Eröffnungsnachmittag. Leider hat sich das am Sonntag nicht fortgesetzt. Heftiger Dauerregen und Niederlagen in wichtigen Spielen der Damen und Herren konnten aber die Freude über den neuen Platz nicht trüben.
Fritz Burkhardt
Tischtennis
Saisonbilanz
Nach kurzzeitigem Durchhänger zu Beginn der Rückserie besann sich die 1. Damenmannschaft auf ihre Stärken und bediente sich fleißig der Ersatzspielerinnen aus der Zweiten. Was blieb auch übrig, nachdem ‚dieses Training’ nicht half, die Wiedereinführung der Mannschaftskasse als Motivationshilfe ausblieb und dann auch noch die Trikots in der Reinigung waren. So konnten wir die Saison dann doch noch mit dem siebten Platz abschließen, mit viel Luft nach unten (und oben). Dies haben wir unter anderem unserem Neuzugang Manuela zu verdanken, die in der Rückrunde nur ein Einzel (zähneknirschend) abgab. Nun ja, man muss sich ja auch noch steigern können, nicht wahr, Manu?! In diesem Sinne sportsfreundliche Grüße an Alle von der Ersten.
Naja, es hat nicht sollen sein... doch nur Platz 4 für die 3. Damenmannschaft. Es juckt aber schon in den Fingerspitzen - wir sind bereit für den Angriff auf die Meisterschaft in der kommenden Saison! In diesem Sinne schicken wir noch herzliche Glückwünsche an unsere 2. und 3. Herrenmannschaft für Eure Aufstiege in die 1. Bezirks- bzw. 2. Kreisliga - das habt Ihr fein gemacht! Ach, eine kleine Erfolgsmeldung gibt es doch noch von uns: Wir stehen im Viertelfinale der Pokal-Nebenrunde, dank Freilos und Nichtantritt der Gegner im Achtelfinale. Nun, Geschenke nehmen wir immer gerne an... Einen schönen Sommer wünscht Euch Allen die 3. Damenmannschaft.
Die 1. Herrenmannschaft musste es - wie in der Saison zuvor auch schon - `mal wieder bis zum Schluss richtig spannend machen, denn der Klassenerhalt wurde erst im letzten Punktspiel erarbeitet. In diesem Jahr hieß der Gegner Niendorfer TSV und wir lagen schon 8:3 vorn, was einigen Victoria-Spielern aber zu eindeutig war, so dass sie den Gegner noch einmal auf 8:7 herankommen ließen, bevor sie mit 9:7 den Sack zumachten. Auf die Dramaturgie kommt es eben an!
Aber auch, wenn laut Sprichwort aller guten Dinge drei sind, sollten wir uns in der nächsten Saison nicht auf unser Glück verlassen (auf’s Pech aber auch nicht). Wenn man auf die komplette Saison zurückblickt, kann man sagen, dass die Mannschaft die ganzen Hochs und Tiefs gut überstanden hat und mit dem 9. Tabellenplatz gut da steht - es war ein wichtiger Schritt nach vorn. Wir hoffen alle, dass die neue Saison besser und runder läuft. Dank an Felix für die gute Zusammenarbeit!
Da ist das Ding!!! Es ist vollbracht: Die 2. Herrenmannschaft ist in ihrer Staffel Meister geworden und somit in die 1. Bezirksliga aufgestiegen. Eine überaus lustige Saison liegt hinter uns. Ok, wenn man als Erster ins Ziel kommt, gibt es ja auch keinen Grund zur Klage. Das Geheimnis dieser Mannschaft ist aber, dass wir drei sehr gute Doppel haben und auch ansonsten sehr ausgeglichen spielen. Es gab nur leider einen Problemfall in unserer Mannschaft. Ja, ich möchte es an dieser Stelle einmal zur Sprache bringen. Es handelt sich um Michael Nitschke.
Dass Michael seine Gegner mit seiner Spielweise zur Verzweiflung bringt (oberes Paarkreuz 16:3), kann sich jeder vorstellen, der ihm schon einmal an der Platte gegenüber stand und versucht hat, gegen ihn zu gewinnen. Dass er aber seine eigenen Mannschaftskameraden ebenso wahnsinnig macht, das habe ich noch nicht erlebt. Letztes Punktspiel in Langenhorn. Hans-Jürgen hatte sein erstes Spiel hinter sich. Nun wird er zum 2. Einzel gebeten. Hans-Jürgen geht zu seiner Tasche, leider kein Schläger drin, er sucht und sucht. Kein Erfolg. Alle anderen in der Mannschaft kramen in den Taschen. Kein Schläger. Umkleidekabinen und WCs werden durchsucht. Aus der Halle hört man den Gegner schon rufen: ‚Herr Rühle, letzter Aufruf’! Wir schauen uns alle an: Wo ist der Schläger von Hans-Jürgen Rühle. Auf einmal sagt da einer aus unserer Mannschaft: ’Frag doch `mal Michael Nitschke.’ Wieso, der spielt doch gerade. Kurzum, Michael Nitschke hatte sich unwissentlich den Schläger von Hans-Jürgen genommen und den Gegner in diesem Moment in drei Sätzen +4+2+3 abgefertigt. Als sich das Rätsel aufgelöst hatte, brachen alle in großes Gelächter aus und lagen sich in den Armen.
Ihr seht, wir sind für die kommende Saison bereits heute gut aufgestellt. Über die Aufstiegsfeier möchte ich eigentlich schweigen (Sven und Schweigen? Glucks! Die Red.). Hier wurde der Teamgeist noch einmal auf indisch begossen. Somit wird zur kommenden Saison noch Old Monk nachgemeldet - eine absolute Verstärkung. Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass Bernd gerade dabei ist, den ersten kleinen Stern auf jedes Trikot zu nähen. Mögen noch viele Sterne dazukommen. Eine schöne Sommerzeit wünschen euch Sven und der Rest der 2. Herren.
Die Sensation ist geglückt: Die 3. Herrenmannschaft steigt in die 2. Kreisliga auf. Keiner hatte nach der Hinrunde daran geglaubt, dass wir noch aufsteigen würden, nicht einmal wir selbst haben uns da eine Chance ausgerechnet. Aber durch eine starke Rückrunde, in der wir acht Siege einfuhren und nur zweimal verloren, konnten wir uns wieder nach oben schrauben. Durch viele starke Einzelspiele zeichnete sich Sebastian besonders aus, der mit einer Bilanz von 16:3 in der Rückrunde der drittbeste Spieler der gesamten Staffel war.
Aber auch alle andern haben ihre Stärken gezeigt wie zum Beispiel Ali, der in der Rückrunde kein Spiel verlor. Ein wichtiger Beitrag zum Aufstieg war zudem das mit einer Bilanz von 10:0 ungeschlagene Spitzendoppel, bestehend aus Sebastian und Reinhard. Nun wollen wir in der 2. Kreisliga angreifen und uns in dieser Klasse behaupten. Zur neuen Spielzeit können wir schon drei neue Spieler begrüßen: Peter Lorenz, der aus der 2. Mannschaft zu uns kommt, sowie einen Jugendspieler aus den eigenen Reihen und Jochen Zoike, der zu uns gewechselt hat.
Koordination Sabine Klüner

